Bei der Kampfmittelsuche im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Grundstückseigentümer wurde im Wensickendorfer Forst (ehemaliger Militärforst Lehnitz) Kleinstmunition wie Panzerfaustköpfe und Kleinbomben gefunden. Diese ist nicht mehr transportfähig und muss deshalb am Mittwoch, den 16. September, vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) vor Ort gesprengt werden.

Für die Dauer der Sprengung wird an dem Tag rund um den Fundort der Munition ein Sperrkreis mit einem Radius von 250 Metern eingerichtet. Dieser tritt um 9 Uhr in Kraft. Alle Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch innerhalb des Sperrkreises aufhalten, müssen diesen bis dahin verlassen. Der gesperrte Bereich wird durch einen von der Stadt Oranienburg beauftragten Wachschutzdienst gesichert. Im Sperrkreis sind keine Personen gemeldet. Der Bereich umfasst ausschließlich Waldfläche.
Nach derzeitiger Planung soll die Sprengung gegen 11 Uhr erfolgen, so dass der Einsatz voraussichtlich gegen 11:30 Uhr abgeschlossen werden kann. Einsatzbedingt kann es jedoch zu Verzögerungen kommen.
Die L211 ist nicht vom Sperrkreis betroffen und somit während der Sprengung befahrbar.
Die Stadt Oranienburg bittet darum, die Absperrungen und Anweisungen der eingesetzten Sicherheitskräfte zu beachten und den Sperrbereich rechtzeitig zu verlassen.
Quelle: Stadt Oranienburg, Pressemitteilung 186/2026