95 Jahre im Dienste der Allgemeinheit: Die Freiwillige Feuerwehr Lehnitz.

95 Jahre im Dienste der Allgemeinheit: Die Freiwillige Feuerwehr Lehnitz. Erster Teil
Von Bodo Becker

Am 06. Oktober 2018 lud unsere Freiwillige Feuerwehr (FFW) im 95. Jahr ihres Bestehens zum Tag der offenen Tür ein. Zahlreiche große und kleine Lehnitzer nutzten die Gelegenheit, um sich mit den Kameraden, der Fahr- und Löschtechnik und den vielseitigen Einsätzen vertraut zu machen.

Bild der FFW Lehnitz Tag der offenen Tür 2018

Bild der FFW Lehnitz am Tag der offenen Tür 2018

Im Jahre 2003 beging die FFW ihr 80. Jubiläum; aus diesem Grund entstand der nachfolgende Beitrag.

Der schwere Anfang
“Durch Feuerlärm wurden Mittwochnachmittag die Lehnitzer Einwohner aufgeschreckt. Ein hölzernes Sommerhäuschen in der Florastraße stand in Handumdrehen in hellen Flammen. Der Eigentümer des Hauses, der retten wollte, was zu retten war, zog sich dabei schwere Verletzungen zu.” Diese dramatische Schilderung konnten die Lehnitzer am 24. April 1923 im Briesetal-Boten lesen. Mit dem Schadensfeuer war den Gemeindevertretern und der Einwohnerschaft die zwingende Notwendigkeit einer Freiwilligen Feuerwehr (FFW) eindrucksvoll vor Augen geführt worden. Wenige Wochen später, am 31. Mai 1923, hoben zwölf Gründungsmitglieder darum die FFW Lehnitz offiziell aus der Taufe. Für die Anschaffung der ersten bescheidenen Ausrüstungsgegenstände stifteten wohlhabende Lehnitzer einige Millionen Inflationsmark. Das Geld reichte jedoch bei weitem nicht aus, um eine wirksame Brandbekämpfung materiell zu organisieren. Im August gab es bereits 28 aktive Mitglieder. Das erste Ortsstatut über das Feuerwehrwesen von 1925 verlangte von jeden dienstfähigem, aber nicht in der FFW befindlichen, männlichen Lehnitzer eine Ablösesumme von jährlich 10 Reichsmark (RM).

Mit Fahrrad, Pferd und Auto
In den Anfangsjahren unserer Wehr eilten die Kameraden nach der Alarmierung auf Fahrrädern und mit der von Pferden gezogenen Handspritze zum Einsatzort. Der Kohlenhändler oder der Forstwirtschaftsbetrieb mussten die Pferde stellen. Im August 1932 kaufte sich die Wehr einen starken Personenwagen der amerikanischen Marke Chandler, der nach einem Umbau als Mannschafts- und Gerätewagen genutzt wurde. Auf den längsseitig angebrachten beiden Bänken fanden insgesamt zehn Kameraden Platz. Der Einsatzwagen zog auch die einachsige Motorpumpe.

Vor dem neuen Feuerwehr-Depot am Birkenwerderweg. Archiv B. Becker

Vor dem neuen Feuerwehr-Depot am Birkenwerderweg. Archiv B. Becker

Nach 1945 stand die Wehr zunächst wieder ohne Fahrzeug da. Es gelang der Führung, einen Kastenwagen der Marke Ford mit Allrad-Getriebe zu bekommen. Dieser wurde zum Mannschaftswagen umgebaut. Zusätzlich konnte ein Personenwagen des Drogeriebesitzers Eugen Lemke genutzt werden. Später kam ein österreichisches Fahrzeug der Marke Steyer hinzu. Immer wieder gab es jedoch Probleme mit den Fahrzeugen, die ständig repariert werden mussten, um einsatzfähig zu sein. Im Jahre 1962 bestand die Ausrüstung aus einem kleinen Löschfahrzeug mit Hänger für die Motorpumpe und 325 Meter Schlauch. Erst zwei Jahrzehnte später (1984) konnte das erste genormte Feuerlöschfahrzeug zur Verfügung gestellt werden. Es sollte für Jahrzehnte das einzige Fahrzeug bleiben, das unsere Wehr in ihrer langen Geschichte neuwertig übernehmen konnte. 2003 besaß die FFW fünf einsatzbereite Fahrzeuge mit unterschiedlichen Funktionen. Trotz der vielen Bemühungen von allen Beteiligten, die Einsatzfahrzeuge gaben immer wieder Anlass zu Kritik in der Öffentlichkeit. 1996 hatte das damalige Amt Oranienburg-Land von einem Berliner Gartenbaubetrieb eine Drehleiter DL 30 auf IFA W 50 (Baujahr 1987) in einem trostlosen Zustand erstanden. Mit hohem Freizeiteinsatz verwandelten die Kameraden in sechs Tagen das Fahrzeug und die Drehleiter wieder in einsatzfähige Rettungstechnik.

Drehleiter auf der Fahrzeugparade zum 75. Gründungsjubiläum. Archiv B. Becker

Drehleiter auf der Fahrzeugparade zum 75. Gründungsjubiläum. Archiv B. Becker

Am 19. April 2008 übergab die stellvertretende Bürgermeisterin Kerstin Faßmann ein fabrikneues Löschgruppenfahrzeug feierlich an die Lehnitzer Kameraden. Mit seiner technischen Ausrüstung für die Versorgung von Unfallopfern, seiner vorhandenen Atemschutztechnik und einem 2000-Liter-Wasser-Tank ersetzte es die beiden alten Tanklöschfahrzeuge aus DDR-Zeiten. Neun Kameraden finden im Fahrerhaus Platz.

Wasser marsch! – Aber wie?
In den Gründungsjahren setzte das Fehlen einer modernen Löschspritze der Wirksamkeit unserer Wehr bei der Brandbekämpfung enge Grenzen. Jeweils vier Kameraden mussten mit ihrer Muskelkraft das Wasser zum Brandherd pumpen. In einem fiktiven Gespräch zwischen dem Bezirksbrandmeister und dem Lehnitzer Bürgermeister, aufgeführt auf dem Winterfest der FFW im Februar 1925, thematisierten die Diskutanten die Notwendigkeit der Anschaffung einer kleinen Motorspritze. Der originellen Aufforderung an die Verantwortlichen zur Veränderung folgten nach drei (!) Monaten Beschlüsse der Gemeindevertreter, die den Kauf einer Motorspritze für ca. 1400 RM genehmigten. Mehrere Einwohner hatten bereits 450 RM gespendet. Über die Realisierung schwieg sich der Briesetal-Bote – sonst sehr detailliert in der Berichterstattung – mehr als drei Jahre aus. Erst im Dezember 1928 wird den Lesern eine nochmalige Gemeindevertreter-Genehmigung zum Kauf einer Motorspritze mitgeteilt. Dann, endlich nach vier Monaten, besaß die Lehnitzer Wehr eine zweirädrige Lafettenspritze der Firma Ewald-Küstrin. Ende 1934 kam eine Motorspritze der Marke Magirus dazu, die auf ein Fahrgestell montiert werden konnte.

Motorspritze Magirius. Archiv B. Becker

Motorspritze Magirius. Archiv B. Becker

Schwierigkeiten gab es lange Zeit mit der Wasserversorgung. Oft mussten viele Meter Schlauch bis zum Lehnitzsee ausgelegt werden, was natürlich Zeit kostete. 1932 wurden jeweils in der heutigen Hans-Loch-Straße und im Havelkorso Feuerlöschbrunnen angelegt. Mit dem Einsatz der zwei Motorspritzen konnte das Wasser aus den Brunnen gefördert werden. Eine solche Tragkraftspritze der Firma Magirus, die seit 1941 im Besitz der FFW ist, kann als technisches Denkmal bestaunt werden. Heute (2003) gibt es 27 Feuerlöschbrunnen im Ort, von denen jeder 40 Kubikmeter Wasser stündlich im Bedarfsfall bereitstellen kann.

Kameraden und Organisation
Von 1924 bis 1935 leitete Paul Ruderisch erfolgreich die noch junge Wehr. Bis 1945 übernahm Willi Schulze die Funktion des Wehrführers. Wesentlich beteiligt an der Neuformierung ab 1945 war der Kaufmann Gerhard Schlottke, der bis Ende 1953 Ortswehrführer war. Die für die Mitarbeit in der Feuerwehr gewonnenen Kameraden waren noch sehr jung – aber voller Elan. Der dienstälteste Kamerad, Arno Pöllny, trat in dieser Zeit (1956) als Jugendlicher der FFW bei. Die persönliche Ausrüstung ließ nach dem Zweiten Weltkrieg viele Wünsche offen. Mangel an Technik und Ausrüstung verlangte von den Kameraden Ideenreichtum und Improvisation. Mit über 800 freiwilligen Arbeitsstunden sicherten die Kameraden zu Beginn der 1960er Jahre trotzdem die Einsatzbereitschaft ihrer Wehr. Die aufgezeigten Mängel wirkten sich negativ auf die Bereitschaft der Lehnitzer Bürger aus, Freizeit für die Gemeinschaft zu opfern. Innerhalb der Wehr breitete sich ebenfalls Resignation aus. Hinzu kamen die politische Situation nach dem Mauerbau und die zunehmenden Versuche, die FFW für politische Maßnahmen zu instrumentalisieren. Der damalige Ortswehrführer, Gerhard Lichy, verließ aus politischen Gründen die Feuerwehr. So mussten Kameraden unter anderem in Vorbereitung der Wahlen 1963 mit der Volkspolizei Tag- und Nachtstreifen laufen. Im Jahre 1962 befanden sich bei einer geforderten Sollstärke von 40 Mitgliedern nur 25 Kameraden in der FFW. Besonders die Einsatzbereitschaft am Tage litt unter der berufsbedingten Abwesenheit vieler Kameraden. Zur Behebung dieser schlechten Situation knüpfte man wieder an alte Traditionen an. Der selbständige Schlossermeister Erwin Baer war bereits 1946 Mitglied der FFW geworden. In den Jahren 1963/64 gelang es, die im Ort ansässigen Handwerker und Geschäftsleute Bruno Busse (Schusterei), Dieter Lepsien (Tischlerei), Alfred Dottke (Drogerie), Wolfgang Knape (Bäckerei) und Josef Kühnl (Friseursalon) für die Mitarbeit zu gewinnen.

„Alte Kameraden“. Von links nach rechts. 1.: Josef Kühnl; 2.: Karl-Heinz Pohle; 3.: Dieter Wodrich; 4.: Alfred Dottke; 5.: Arno Pöllny; 6.: Gerhard Wolff. Archiv B. Becker

„Alte Kameraden“. Von links nach rechts. 1.: Josef Kühnl; 2.: Karl-Heinz Pohle; 3.: Dieter Wodrich; 4.: Alfred Dottke; 5.: Arno Pöllny; 6.: Gerhard Wolff. Archiv B. Becker

Sie übten zum Teil jahrzehntelang wichtige Funktionen aus. So waren die Kameraden Busse, Dottke und Knape Ortswehrführer. Mit der Bildung einer Frauengruppe (zeitweilig neun Angehörige) Mitte der 1960er Jahre kam man der geforderten Personalstärke zusätzlich näher. Die 1962 gebildete Jugendgruppe begründete die bis heute erfolgreiche Jugendarbeit unserer FFW. Mit der 1992 entstandenen Jugendfeuerwehr Lehnitz leistete die FFW einen wichtigen Beitrag zur aktiven Jugendarbeit im Ortsteil Lehnitz. Im August 2003 wurde im Rahmen des Feuerwehrtages der vierte Amtsausscheid für die Jugendfeuerwehren in Malz durchgeführt. Hier konnten die zehn- bis 16-jährigen Nachwuchsbrandschützer aus Lehnitz nach der Bewältigung eines fünf Kilometer langen Parcours mit neun Aufgabenstützpunkten den 2. Platz nach Germendorf belegen. Drei Jahre später dokumentierte sich der hohe körperliche und theoretische Ausbildungsstand der Lehnitzer mit dem 1. Platz auf dem Stadtjugendausscheid der Feuerwehren in Friedrichthal.

Mitglieder der Jugendfeuerwehr anlässlich der Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges im Mai 1995. Eingerahmt von Oberbrandmeister Rainer Huber (2. v.l.) und Ortswehrführer Wolfgang Knape (2. v.r.)

Mitglieder der Jugendfeuerwehr anlässlich der Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges im Mai 1995. Eingerahmt von Oberbrandmeister Rainer Huber (2. v.l.) und Ortswehrführer Wolfgang Knape (2. v.r.)

Am 11. Januar 1997 gründete sich der Feuerwehrverein Lehnitz e.V., der die FFW unterstützte und die Ausbildung förderte. Ein Generationenwechsel in der Leitung der FFW fand im Juni 1997 statt. Oberbrandmeister Rainer Huber, er begann bereits als Mitglied in der Jugendgruppe, übernahm die Funktion des Ortswehrführers vom bisherigen Amtsinhaber Wolfgang Knape. Ihm an die Seite gestellt wurden zwei Stellvertreter: Hauptlöschmeister Uwe Kurb (schied 1999 aus) und Oberlöschmeister Manfred Henschel. Nicht zuletzt wegen ihrer hervorragend geleisteten Arbeit als Führer der FFW Lehnitz wurden Rainer Huber (1998) und Manfred Henschel (1999) zu Stellvertretende Amtsbrandmeister durch den Amtsausschuss berufen und zu Ehrenbeamten auf sechs Jahre benannt. Die Lehnitzer FFW war mit 62 Mitgliedern 2003 die stärkste Wehr im Amt Oranienburg-Land, davon 30 im aktiven Dienst, 20 in der Jugendfeuerwehr, acht in der Alters- und Ehrenabteilung und vier passive Mitglieder. Nach der Auflösung des Amtes 2003 kam die FFW als „Löschzug 6 – Lehnitz“ zur Feuerwehr Oranienburg.
Ein Haus für die FFW
In den Anfangsjahren besaß die Wehr kein festes Domizil, so dass die Handspritze in einem Schuppen auf dem Grundstück Florastrasse 13 untergebracht werden musste. Gerade auf diesen Schuppen hatte es der Feuerteufel wohl abgesehen, denn kurz danach brannte die Unterkunft ab. Einige beherzte Kameraden konnten ihre Handspritze aber retten und brachten sie nun besser unter. Auf dem ehemaligen Gutshof des Restaurants Lehnitzsee (heute das griechische Restaurant) durfte die FFW die Handspritze abstellen. Hier hatte man nun gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen befand sich das Feuerwehrdepot in der Ortsmitte und zum anderen stand der Saal der Gaststätte für die theoretische Ausbildung zur Verfügung. Die bis zum Ende der 1920er Jahre vergrößerte Ausrüstung der FFW machte jedoch ein Gerätehaus notwendig. Nur wenige Monate nach einem Gemeindebeschluss über den Bau eines Depots mit Trocken- und Steigeturm sowie einer Feuerwehrwohnung konnte am 4. Juli 1931 das Haus am Birkenwerderweg (auf der Höhe des heutigen S-Bahnhofs) feierlich eingeweiht werden. Der fast elf Meter hohe Steigetum konnte gleichzeitig als Schlauchwaschanlage genutzt werden. Vier Jahre später, im März 1935, begann ein weiterer Ausbau des Feuerwehr-Depots, der am 15. November des gleichen Jahres ebenfalls mit einer Einweihung beendet wurde. Schulungsräume, ein Sanitäts- und Mütterberatungsraum, eine Polizeiwohnung mit “Vernehmungsraum” und eine Wohnung für die DRK-Schwester waren hinzugekommen.

Die Kameraden mit Rot-Kreuz-Schwestern vor dem Feuerwehr-Depot 1935. Archiv B. Becker

Die Kameraden mit Rot-Kreuz-Schwestern vor dem Feuerwehr-Depot 1935. Archiv B. Becker

Für über vierzig Jahre hatte unsere Wehr mit diesem Haus eine Heimstatt gefunden. Nach 1945 nutzten die Gemeindeverwaltung und die Gemeindebibliothek einen Teil der Räumlichkeiten. Als 1977 der alte Bahnhof für den Bau der Bahnunterführung abgerissen werden musste, schlug auch für dieses Gebäude die letzte Stunde. Nach einem Jahr schufen sich die Kameraden 1977/78 eine neue Unterkunft in der Thomas-Müntzer-Straße.

Fahrzeuge der FFW 1998 vor dem Depot in der Thomas-Müntzer-Straße. Archiv B. Becker

Fahrzeuge der FFW 1998 vor dem Depot in der Thomas-Müntzer-Straße. Archiv B. Becker

Auch diese entsprach nach mehr als zwanzig Jahren nicht mehr den Anforderungen, die sich aus dem vergrößerten Fahrzeugpark, den zunehmenden Einsätzen und der gestiegenen Anzahl von aktiven Kameraden ergaben. Im Juni 1999 fasste daher der Amtausschuss den Grundsatzbeschluss, am Mühlenbecker Weg ein neues Feuerwehr-Depot für die Lehnitzer FFW zu errichten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 27. Mai 2000 mit vielen Gästen. In dem feierlichen Spruch zur Grundsteinlegung hieß es: „Dieses Bauwerk dient dem Schutz, und dem Feuer gar zum Trutz, fleißigen Feuerwehrleut’ soll es dienen, seht hier ihre hellen Mienen. Alle steh’n bereit zu helfen jederzeit.“ Richard Wienecke, Amtsdirektor von Oranienburg-Land, übernahm die ehrenvolle Aufgabe, die Kartusche einzumauern. Die Bauleute legten ein ordentliches Tempo vor, denn am 11. August konnte Rainer Huber bereits den symbolischen Nagel anlässlich des Richtfestes in das Gebälk einschlagen. In Anwesenheit von vielen Gästen und zahlreichen Lehnitzer Feuerwehr-Freunden konnte der neue Standort unserer Wehr am 23. Dezember 2000 feierlich eingeweiht werden. Erwähnenswert ist der „schlüpferrosafarbene“ symbolische Schlüssel, den Bürgermeister Gerd Baer extra für die Übergabe an Rainer Huber angefertigt hatte. Er entsprach der Farbe des gesamten Gebäudes, die schon Wochen vorher immer wieder Anlass zu fantasievollen Bezeichnungen in der Presse („Schweinchen-Rosa“ – „Schlüpfer-Rosa“) gegeben hatte.

Amtsdirektor Richard Wienicke hat Rainer Huber den „schlüpferrosafarbenen“ Schlüssel übergeben. Archiv B. Becker

Amtsdirektor Richard Wienicke hat Rainer Huber den „schlüpferrosafarbenen“ Schlüssel übergeben. Archiv B. Becker

Derartige „Äußerlichkeiten“ konnten die Freude der Lehnitzer Kameraden über ihren neuen Stützpunkt aber nicht mindern. Zur geräumigen Feuerwache gehören neben der Fahrzeughalle und den Wasch- und Umkleideräumen unter anderem auch ein Schulungszimmer, eine Küche und ein Aufenthaltsraum. Obwohl nicht mehr für den Einsatzalarm benötigt, bildet eine traditionelle Feuerwehrsirene den höchsten Punkt auf dem Dach. Sie soll bei Katastrophenalarm die Lehnitzer Bevölkerung geräuschvoll warnen. Damit ist die FFW nahezu in die Mitte unseres langgestreckten Ortes gerückt und hat so eine gute Ausfahrt nach allen Richtungen.

Angetreten zur Einweihung des neuen Feuerwehr-Depots. Archiv B. Becker

Angetreten zur Einweihung des neuen Feuerwehr-Depots. Archiv B. Becker

FORTSETZUNG FOLGT ….

Folge und