Bombenfund in der Bachstelzenwiese – Sperrbereich tritt vor Ort in Kraft

Ende letzten Jahres wurde die Straße »Bachstelzenwiese« im Ortsteil Lehnitz nach Kampfmitteln abgesucht. Ein Bereich musste anschließend im März noch einmal mit dem UltraTEM®-Verfahren untersucht werden, das Genaueres über im Boden liegende Gegenstände liefern kann. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) hat der Stadt Oranienburg am heutigen Montag, den 18.5., mitgeteilt, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Bombe handelt.

Auf Empfehlung des KMBD wird mit sofortiger Wirkung ein Sperrbereich rund um den Fundort des Bombenblindgängers eingerichtet. Dieser Bereich darf nicht betreten werden und muss von allen sich dort aufhaltenden Personen unverzüglich verlassen werden. 27 Personen, die in diesem Bereich wohnen, müssen evakuiert werden. Sie wurden bereits durch die Stadtverwaltung informiert. Die Stadtverwaltung hat für die Einrichtung des Sperrbereiches eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese ist auf der Internetseite der Stadt Oranienburg unter www.oranienburg.de/bekanntmachungen einsehbar.

Einrichtung Sperrkreis rund um die Fundstelle in Lehnitz

Die Zugänge zum gesperrten Bereich werden durch Bauzäune gesichert. Zudem kontrollieren Sicherheitskräfte eines von der Stadt Oranienburg beauftragten Wachschutzunternehmens den Bereich.

Gleichzeitig wird damit begonnen, eine Splitterschutzwand aus Containern um den Fundort der Bombe zu errichten. Ziel ist es, den gesperrten Bereich so zu minimieren, dass die Anwohnerinnen und Anwohner wieder in ihre Wohnhäuser zurückkehren können. Die Firma, die die Splitterschutzwand errichtet, wird auch in den Nächten vom 18. bis 20. Mai im Einsatz sein. Hintergrund ist die erschwerte Aufstellung der Container auf den privaten Grundstücken. Damit in Zusammenhang sind kurzfristige Vollsperrungen im Havelkorso und in der Bachstelzenwiese erforderlich.

Die Stadt Oranienburg und der KMBD werden sich gemeinsam auf einen Zeitplan zur Freilegung und Bergung der Bombe verständigen.

Copyright Foto: Stadt Oranienburg/Kerstin Klaus / Pressemitteilung 95/2026