Auch Oranienburg von Bombensprengung am 3.6. betroffen – Anlaufstelle im Bürgerzentrum, Hilfsbedürftige können sich melden
Im Waldgebiet zwischen dem Hohen Neuendorfer Ortsteil Borgsdorf und Oranienburg müssen am Freitag, den 3.6., zwei 250-kg-Bomben gesprengt werden. Auf Empfehlung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg (KMBD) wird dafür ein Sperrkreis rund um den Fundort der Bombe eingerichtet, der nicht betreten werden darf. Ein Teil des Sperrkreises befindet sich im Oranienburger Stadtgebiet – im Ortsteil Lehnitz sowie in Süd. Ein Verzeichnis aller Straßen, die in diesem Teilsperrkreis liegen, ist auf www.oranienburg.de/meldung-sprengung-juni-2026 zu finden.
Der Teilsperrkreis wird von der Stadt Oranienburg am 3.6. eingerichtet, er ist bis spätestens 8 Uhr zu verlassen und darf dann bis zur offiziellen Aufhebung des Sperrkreises nicht mehr betreten werden. Der gesperrte Bereich wird durch eine beauftragte Wachschutzfirma gesichert. Insgesamt sind 414 Einwohnerinnen und Einwohner in Oranienburg Süd und Lehnitz vom Sperrbereich betroffen. Die Bombensprengung wird voraussichtlich bis 16 Uhr dauern, einsatzbedingt kann es jedoch zu Verzögerungen kommen.

Die Oranienburger Stadtverwaltung richtet für Bürgerinnen und Bürger, die vom Sperrkreis betroffen sind, eine Anlaufstelle im Bürgerzentrum (Albert-Buchmann-Straße 17, 16515 Oranienburg) ein. Diese wird am 3.6. ab 8 Uhr geöffnet sein und evakuierten Anwohnerinnen und Anwohnern eine Aufenthaltsmöglichkeit für den Zeitraum der Bombensprengung bieten.
Wer Hilfe beim Verlassen des Sperrkreises benötigt und zum Beispiel auf einen Transport angewiesen ist, wird gebeten, sich unter (03301) 600 6590 bei der Stadtverwaltung zu melden.
Quelle: Pressemitteilung 97/2026 Stadt Oranienburg